[Diskussion] Thesenpapier Vernetzung aus Düsseldorf

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Andi
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[Diskussion] Thesenpapier Vernetzung aus Düsseldorf

Beitrag von Andi » 20 Jun 2020 01:49

Thesenpapier Vernetzung, Ortsgruppe Düsseldorf

Strukturen und Abstimmungen
Es ist abzuwägen was von wem wie entschieden werden muss. Es besteht Einigkeit das einige Sachen entschieden werden müssen. Eine Diskussion über diverse Themen ist zwar förderlich, am Ende läuft es aber doch i.d.R. auf eine Entscheidung hinaus, die dann doch von allen Ortsgruppen gemeinsam getragen werden muss. Als Beispiel nenne ich jetzt mal eine Ausarbeitung des Gründungsaufrufs. Wenn man davon Punkte konkretisiert, ist sicherlich eine Diskussion nötig, über eine Endfassung muss dann aber letztendlich abgestimmt werden. Eine Diskussion und Abstimmung mit z.B. 80 Teilnehmern einer Videokonferenz führt wahrscheinlich aber auch zu nichts. Möglichkeiten von Abstimmungen, woraus sich teilweise auch Strukturen ableiten.
1) Eine Abstimmung aller Ortsgruppenmitglieder
Es gibt vielleicht Abstimmungen, wo keine längere Diskussion oder Ausarbeitung notwendig ist und die eher gefühlsmäßig sind. Ein theoretisches Beispiel wäre z.B. Wir wollen Warnwesten anschaffen, welche Farbe sollen die haben.

2) Abstimmungen mit persönlicher Anwesenheit vor Ort
Es hängt sicherlich davon ab, wie häufig solche Treffen stattfinden. Jeder Ortsgruppe sollte dazu eine Person festlegen, die bei sowas teilnimmt. Im folgendem heißt dieser Person Karl.
Karl-->Bezirk-->Person A-->Landesgruppe --> Person B --> Bundesgruppe.
Anmerkungen dazu:
Bezirk: Bundesländer sind bei einer Anreise mit der Bahn oder auch Auto vielleicht etwas weit. Dortmund liegt z.B. in der Mitte von NRW, ist das aber vielleicht aus Aachen nicht schon zu weit?
Person A und B: Karl hat eine Transparenz und Vertrauen der Ortsgruppe. Dieses ist bei A spätestens bei B aber nicht mehr gegeben. Dann sind wir eventuell so weit wie beim Trägerverein „Die da oben entscheiden irgendwas“ und Klüngel. Das Mindeste wäre hier die Veröffentlichung der jeweiligen Protokolle.

3) Abstimmungen mittels Videokonferenz
Wieviel Personen sind hier möglich, damit eine kurze Diskussion und Abstimmung möglich ist? Die ca. 35 Personen der letzten Videokonferenz waren da sicherlich zu viel. Inwieweit ein Videokonferenz eine persönliche Anwesenheit ersetzen kann, ist auch fraglich. Aber nicht zuletzt auch aufgrund von Fahrzeit und Fahrtkosten sollte man diese Möglichkeit sicherlich intensiv nutzen.

4) Ortsgruppen
Eine Vernetzung von lokalen angrenzenden Ortsgruppen ist eventuell auch sehr nützlich.

5) Arbeitsgruppen
Eventuell ist es sinnvoll für einzelne Dinge, also z.B. Ausarbeitung von Themen, Aktionen usw. Arbeitsgruppen zu bilden.

Technisches
Wie die Vergangenheit, auch in unserer Ortsgruppe, gezeigt hat, ist die Verfügbarkeit durch eine einzige Person gefährlich. Zugriff auf Webseiten, Mailadressen u.Ä. dieses ist zwar manchmal unumgänglich, sollte nach Möglichkeit aber doch vermieden werden. Zumindest irgendwelche Datenbestände sollten mit mehreren Personen geteilt werden.
Kommunikationsmittel:
Facebook: Sicher muss man da auch präsent sein. Fast alle bisherigen FB Gruppen sind aber fast ausschließlich ein Sammelsurium von Nachrichten irgendwelcher Art. Dieses sollte vermieden werden. Die FB Seiten der Ortsgruppen dürften meistens in den Händen der Ortsgruppen sein, wie es mit den FB Landesseiten aussieht ist ungewiss. Evtl. sind hier neue Strukturen und Gruppen/Seiten erforderlich. Instagram und Telegram sollten vielleicht auch bedacht werden.

Forum, Mailinglisten:
Sicherlich ist auch so etwas notwendig. Ob „debattenraum.eu“ dafür aber geeignet ist? Eine Mailingliste hat auch ein paar Vorteile, ein Forum wäre aber wahrscheinlich vorzuziehen. Gerade wenn ich an z.B. Ortsgruppen untereinander denke, sollte es aber dennoch Listen mit eMail Adressen geben.

Webseiten:
Eventuell wäre es möglich ein System aufzubauen, wo dann einzelne Ortsgruppen Unterseiten erstellen können.

Inhaltliches
Sicherlich ist es ein weites Feld, die Themen des Gründungsaufruf zu konkretisieren. Schwerpunkte sollten aber sein:
1. Den Bürger/Passanten unsere Anliegen näherbringen. Insbesondere die sozialen Aspekte der Politik.
2. Einen gewissen Druck auf Mitglieder des „linken Parteispektrums“ also RRG aufbauen. Damit sie sich für unsere Anliegen einsetzen.

Das ganze sollte relativ bald in Angriff genommen werden. In knapp einem Jahr sind wir schon mitten im BT Wahlkampf.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Flindt, Ortsverband Düsseldorf
Demokratie hat keine Farbe. Sie ist ein Spektrum. (James Buchanan, 15. Präsident der USA)