[Diskussion] Fragen der OG Diez-Limburg

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Andi
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[Diskussion] Fragen der OG Diez-Limburg

Beitrag von Andi » 20 Jun 2020 02:00

Da wir vorab von dem angedachten Vernetzungstreffen nichts wussten, senden wir Ihnen statt „Ideen und Vorschläge[n]“ einige Fragen:

1. Wie geht es bezüglich der Organisation bundesweit mit „aufstehen“ weiter? Wird irgendeine Struktur abgelöst und dafür eine andere ins Leben gerufen? Und wenn ja, warum?

2. Wir wissen nicht genau, welchen Nutzen wir von dem Vernetzungstreffen für unsere „regionale Arbeit“ haben sollen. Was soll uns das konkret bringen?

3. Wird es bundesweite Themen geben, mit denen sich alle Ortsgruppen beschäftigen sollen? Und wenn ja, wie soll das organisiert werden? Eventuell möchte die Ortsgruppe sich ja gar nicht mit diesem Thema beschäftigen…

4. Wir haben das Gefühl, dass es „persönliche Anfeindungen und Animositäten“ in der Führungsriege, speziell in Hessen und Rheinland-Pfalz gibt. Wie denkt man, dem entgegenzuwirken?

5. Sie schreiben in Ihrem „Bericht“ Folgendes:
Alle Ortsgruppen sind aufgefordert, in ihren nächsten Versammlungen/ VKs darüber inhaltlich zu diskutieren und sich an dem demokratischen Prozess zu beteiligen.“
Wieso aufgefordert? Kann man dazu nicht einfach aufRUFEN?

Solidarische Grüße zurück
i. A. Dominik Hölzer
Demokratie hat keine Farbe. Sie ist ein Spektrum. (James Buchanan, 15. Präsident der USA)

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Andi
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Re: [Diskussion] Antworten des Initiatoren-Teams

Beitrag von Andi » 20 Jun 2020 02:04

Zu 1.)
Wir im Initiatoren-Team haben dazu zwar gewisse Vorstellungen, die keineswegs gleich sein müssen, aber nach unseren Gesprächen zumindest in die gleiche Richtung gehen. Demnach geht es darum, dass wir als Basis (=Ortsgruppen) die Bewegung nun selbst in die Hand nehmen, dazu uns vernetzen und auf Bundesebene handlungs- und sprechfähig werden. Wir möchten dabei nicht länger vom Trägerverein abhängig sein, der nicht von der aufstehen Basis gesteuert und kontrolliert wird, sondern von wenigen Einzelpersonen. Insofern ein klares JA zu der Frage: wir wollen eine neue Struktur der Bewegung, nämlich eine von der Basis getragene und gesteuerte, wie sie eigentlich schon von Beginn an vorgesehen war, aber vom Trägerverein nicht umgesetzt wurde.

Zu 2.)
Wesentliche Ziele, die wir Aufsteher laut Gründungsaufruf gemeinsam verfolgen wollen, lassen sich nur angehen, wenn wir auch auf Bundesebene als gebündelte Kraft auftreten, um Politik und Gesellschaft in unserem Sinne zu verändern. Wenn es
uns gelingt, uns zielgerecht zu organisieren, wird das vielen Menschen wieder Mut machen, in den Ortsgruppen mitzumachen. Der bisherige Verfall von aufstehen ist ja auch auf die Frustration und Enttäuschung zurückzuführen, dass die Bewegung die anfänglichen Hoffnungen nicht erfüllt hat. Wir wollen diesen Hoffnungsfunken neu entfachen. Neuer Schwung durch neue Mitglieder wird auch den örtlichen und regionalen Aktionen zugutekommen.

Zu 3.)
Ob und in welcher Weise die einzelnem OGs bundesweite Kampagnen unterstützen, bleibt (nach unseren Vorstellungen) weiterhin in ihrer Entscheidung. Sie bleiben autonom.

Zu 4.)
Diese internen Zwistigkeiten sind weit verbreitet (übrigens nicht nur bei aufstehen) und stellen ein ernstes Hemmnis dar, mit dem wir uns intensiv befassen sollten. Konkretere Ideen dazu haben wir im Initiatoren-Team noch nicht besprochen, die sollten aber in der Tat noch entwickelt werden, etwa durch Erfahrungsaustausch und gezielte Befassung mit Fragen einer gelingenden internen Kommunikation und Entscheidungsfindung.

Zu 5.)
Einverstanden, "...sind aufgerufen" wäre wohl besser gewesen. Schließlich ist das Ganze ja ein Aufruf und keine Aufforderung.
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